Vorsitzende: Thomas Stewering - Dieter Wrobel - Reinhold Grewer

Kolping- Grablied (neue Fassung)

 

    Ein Gotteshaus steht zu Köln an dem Rhein.
Dort lieget begraben wohl unter dem Stein,
der Priester, der Vater, der Bruder, der Freund,
mit dem wir noch heute von Herzen vereint.
Mit dem wir noch heute von Herzen vereint.

Er fragte nicht lang nach Woher und Wohin.
Zu helfen, zu raten, das stand ihm im Sinn.
Wen Lehre und Bildung trieb weiter hinaus,
der fand bei ihm Ratschlag und fand ein Zuhaus;
der fand bei ihm Ratschlag und fand ein Zuhaus.

Was einstens durch Kolping im Kleinen begann,
zog Hundert, zog Tausend und mehr noch in Bann:
wer täglich auf’s Neue das tut, was er kann,
schließt gern’ seinem Werk, unser’m Bunde, sich an;
schließt gern’ seinem Werk, unser’m Bunde, sich an.

D’rum Schwestern und Brüder im Land, in der Welt,
wenn schwer auch der Alltag, das Christsein euch fällt,
ihr seid nicht verlassen, ihr seid nicht allein,
mit Christus im Werk Adolph Kolpings vereint;
mit Christus im Werk Aldoph Kolpings vereint.

Neue Fassung T.: Ronald Knott

 

 

Kolping Grablied

 

     Ein Gotteshaus steht zu Köln am Rhein,
die wandernden Burschen sie treten dort ein.
Zu Füßen des Altars, am steinernen Grab,
da knien sie nieder mit Bündel und Stab.

Ihr wandernden Burschen, o saget mir an:
Was hat der im Grabe euch Gutes getan?
Läg Vater und Mutter dort unter dem Stein,
ihr könntet nicht stiller und dankbarer sein.

Einst war’s um uns Burschen gar trostlos bestellt,
wir waren verstoßen und fremd in der Welt!
Da tat er sein Haus auf und rief uns hinein,
wollt mehr noch als Vater und Mutter uns sein.

Vordem war er selbst mit dem Stab in der Hand,
gezogen als Schustergeselle durchs Land.
Der Schustergeselle von Köln an dem Rhein
Ward Priester und schuf den Gesellenverein.

Man hat ihn begraben hier unter dem Stein,
doch schließt der Stein seine Liebe nicht ein.
Wir wandern durch Deutschland und weiter hinaus
Und grüßen die Bruder und sind wie zu Haus.

Und ob wir auch wandern und kommen und gehen,
die Liebe, die Treue, sie bleiben bestehn.
Woher auch des Wegs und wohin wir auch ziehn,
wird danken hier Kolping und beten zu ihm!

 

 

 

Kolpinglied

 

    ‚s war einst ein braver Junggesell,
er lebe ewig hoch!
|: Sein Name kling so weit, so hell.
|: Vater Kolping lebe hoch:

Er machte Schuhe blank und fein,
als er die Welt durchzog.
|: Doch blieb sein Herz
stets fromm und rein.
|: Vater Kolping lebe hoch!

Der Schuster ward ein Priester dann,
Gott war es, der in wog.
|: Hört, welch ein Werk er da ersann!
|: Vater Kolping lebe hoch!

Er wollt Gesellenvater sein,
das Handwerk liebt er noch.
|: Er gründet den Gesellnverein.
|: Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping ehre jedermann,
der solch ein Werk ersann.
Ihr Brüder reichet euch die Hand!
Ihr Schwestern reichet euch die Hand!
|: Vater Kolping lebe hoch!

Kasper Berens