Kolpingsfamilie Kirchhellen gegr.1900
Vorsitzende: Thomas Stewering - Dieter Wrobel - Reinhold Grewer

Kolping Wanderer trotzen Sturmtief.

Auch das abschwächende Sturmtief „Sabine“ konnte die gut 30 Teilnehmer der Kolpingwinterwanderung nicht daran hindern am vergangenen Mittwochnachmittag sich auf Schusters Rappen auf den Weg zu machen.


In diesem Jahr hatten sich die beiden Verantwortlichen Ferdi Butenweg und Franz Josten eine Strecke durch und um das Waldgebiet „Vöingholz“ an der ehemaligen Grenze zwischen Kirchhellen und Bottrop  vorgenommen. Während der Wanderung sahen die Teilnehmer in dem Waldgebiet, aber auch direkt auf dem Weg noch viele abgebrochene Äste und Zweige die auf den Orkan „Sabine“ hinwiesen.


Während der Teepause aber auch bei der abschließenden Kaffeetafel konnte Heimatforscher Peter Pawliczek mit vielen wissenswerten Informationen zum Thema „Vöingholz“ dienen.  So erfuhren die Teilnehmer dass das Waldgebiet eine Größe von 90 Hektar hat, und seinen Namen wohl dem ehemaligen Bauernhof Vöing, der heute in Gladbeck angesiedelt ist, verdankt.   


Heute wird der dort als Berufsfortbildungseinrichtung des DGB genutzt. In ganz früherer Zeit gehörte das Gelände Vöingholz auch dem Hause Beck (von Wenge), die auch das Forsthaus als Station nutzten. Die Aufgaben des Försters beanspruchten die Fläche vom Forsthaus Specht bis zum Hause Beck. Weiter machte er auf den Spechtsbach, der sich durch dieses Gebiet schlängelt aufmerksam, dass dieser wohl seine besondere Bedeutung durch die kommunale Neuordnung 1976 verloren habe, denn bis dahin war er Grenzbach zwischen Bottrop und Kirchhellen.


Auch das Waldpädagogische Zentrum am Ruhehorst vergaß er in seinen Ausführungen nicht. Bereits In den fünfziger Jahren wurden hier von der 1. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bottrop mit Hilfe von Schulkindern die Flächen aufgeforstet und die ersten Waldjugendspiele fanden auch auf der Wiese neben dem Forsthaus Specht statt.

 

Zum Abschluss der Winterwanderung trafen sich alle Teilnehmer zu einer gemütlichen Runde im Gartencenter „Hoeren“.                  Bei Kaffee und Kuchen waren die Anstrengungen der eineinhalbstündigen Wanderung schnell vergessen. 



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